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2. Traingslager in Tauplitz

2. Trainingslager in Tauplitz

 

Nach sehr guten Erfahrungen im letzten Jahr entschied sich das ÖÄN heuer erneut für ein Trainingslager in Tauplitz. Spieler Max Marhold übernahm erneut die Organisation und stellte ein tolles Programm zusammen.

 

Unter der Regie von Trainer Geri Ulmer fanden von Freitag bis Sonntag auf der Anlage des FC Tauplitz insgesamt 3 Trainginseinheiten, sowie ein Match gegen den FC Tauplitz statt.

 

Vor gut besuchter Kulisse am Samstagnachmittag zeigte sich das heimische Team im Vergleich zum Vorjahr (damals konnte das ÖÄN souverän 4:1 gewinnen) deutlich verbessert. Das ÖÄN hingegen erwischte nicht seinen besten Tag und tat sich teilweise auch mit dem doch sehr hohen Rasen schwer. Unter diesen Voraussetzungen kam es zu einem spannenden Spiel, dessen Ausgang  bis zum Abpfiff offen blieb. Nach einem Eckball und schlechtem Stellungsspiel auf Seiten des Ärzteteams gingen die Tauplitzer mit 1:0 in Führung. Dies war auch der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel fand das ÖÄN besser ins Spiel und kam durch Neospieler Rui Feteira (Unfallchirurg aus Oberösterreich mit portugiesischen Wurzeln) durch einen Schuss ins lange Eck zum Ausgleich. Bald danach stellten die Heimischen jedoch wieder den alten Torabstand her und gingen erneut in Führung. Vetta konnte wiederum ausgleichen und 10 Minuten vor Schluss drückte Keiblinger einen Schuss von Feteira zum 3:2 Endstand über die Linie. Somit konnte das ÖÄN erneut einen Sieg gegen den FC Tauplitz einfahren, heuer jedoch deutlich mühsamer als im Vorjahr.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den FC Tauplitz für die Benützung der Anlage und für ein faires Fußballspiel. Als Gegenleistung spendete das ÖÄN 500 Euro an den Verein.

 

Nach dem Spiel ging es für die ÖÄN Spieler auf die Hechl- Hütte, wo wir mit Grillerei verköstigt wurden. Unter Begleitung von Harmonikamusik wurde es zu einem sehr gemütlichen, gelungenen Abend.

 

Dieses Jahr unterstützte das österreichische Ärztenationalteam  zwei Familien aus der Region: zum einen eine ukrainische Flüchtlingsfamilie mit 3 Söhnen, welchen dadurch der Zugang zum Sport erleichtert werden soll. Zum anderen eine Familie, deren Tochter Sina unter tuberöser Skerlose leidet und wo der Umbau in ein behindertengerechtes Auto ansteht. Jeweils 1500 Euro konnte das OÄN überreichen.

 

Großes Lob und Dank möchten wir auch dem Team unseres Quartiers –dem Seebacherhof- aussprechen. Besonderer Dank geht an Chef Mario, der dem ÖÄN 100 Euro spendete.

 

Für 29. Oktober ist in Wien der Transdanubien Cup fixiert. Teams aus Deutschland, Ungarn und Litauen haben dafür zugesagt. Anfang Oktober wird noch ein Trainingswochenende in Graz/Pachern stattfinden.

 
1. rzte-Europameisterschaft Masters Salou (ESP) 05.05. bis 08.05.2022

Von 5. Mai bis zum 8. Mai. 2022 fand in Salou (Provinz Tarragona, Spanien) ein neues Fußball-Event für Ärzte statt: Im Futbol Salou Sports Center (ca. 1 Autostunde von Barcelona entfernt) fand die erste Europameisterschaft für Ärzteteams der Masters-Kategorie (>45 Jahre) statt. 10 Teams rittertenum den Sieg!
Das Event war großartig von Dr. Ricard Casamor organisiert.
Sowohl die parallel bespielten 5 Kunstrasenplätze als auch die Unterkunft im Cambrils Park Sport Village ließen keine Wünsche offen.
Das österreichische Masters-Ärztenationalteam fusionierte für dieses Event mit unseren Freunden vom tschechischen Masters-Ärztenationalteam und fuhr somit mit einem Team von 14 Spielern zum
Turnier. Adi Leodolter (AUT) und Radovan Zizka (CZE) hüteten abwechselnd das Tor. Die Defensivabteilung wurde von Milos Barna (CZE), Marco Hassler (AUT), Robert Nezhyba (AUT), Andreas Peyrl (AUT), Vladimir Richter (CZE) und Martin Tomek (AUT) gebildet. Als Motoren im Mittelfeld fungierten Ender Karadas (AUT), Martin Kolar (CZE), Peter Landowski (AUT) und Max Schmidt (AUT). Den Sturm bildeten Josef Bolen (CZE) und Peter Voitl (AUT). Die Kapitänsschleife trugen abwechselnd Josef Bolen und Max Schmidt.


Als Vorrundengegner wurden unserem Team Spanien, Irland, England und Deutschland zugelost!
Die noch nicht aufeinander eingespielte Mischung aus 5 tschechischen und 9 österreichischen Spielern fand im Vormittagsspiel des 1. Tages im Turnierfavoriten Spanien einen übermächtigen Gegner vor und so ging das erste Spiel klar an Spanien!
Es konnte nur besser werden und so kam es auch!
Das folgende Spiel gegen Irland wurde, trotz spielerischer Überlegenheit, knapp mit 1:0 verloren.
Besonders unglücklich war der Umstand der Aberkennung des regulären Ausgleichstreffers durch Ender Karadas (Der Schiedsrichter entschuldigte sich nach Videostudium nach dem Spiel beim Team.)! Noch dazu erlitt Robert Nezhyba bei diesem Spiel eine Muskelverletzung und musste das
weitere Turnier als Edeljoker mit Kurzeinsätzen bestreiten.
Das Vormittagsspiel des 2. Tages wurde leider wieder knapp mit 2:1 gegen Großbritannien verloren, wobei man den Briten eine leichte Feldüberlegenheit zugestehen musste.
Am Nachmittag diesen Tages erfolgte das Spiel gegen unseren Lieblingsgegner Deutschland. Die Spieler beider Teams kennen sich durch gemeinsame Veranstaltungen zum Großteil bereits seit Jahren (Den letzten Kräftevergleich bei Transdanubian Cup in Regensburg im Herbst letzten Jahres konnte das deutsche Team für sich entscheiden!) und es bestehen hier viele Freundschaften! Das deutsche Team präsentierte sich gewohnt kampfstark, doch konnte unser Team gut dagegenhalten
und somit wurde ein 2:1 Sieg gegen unsere deutschen Nachbarn gefeiert!
Somit fand sich unsere austro-tschechische Equipe am letzten Spieltag im Spiel um Platz 5 gegen Irland wieder. Das irische Team ging etwas glücklich, kurz nach einem Lattentreffer für unser Team, in
Führung, doch unser Team gab nicht auf und erzielte schließlich Mitte der 2. Halbzeit verdient den Ausgleich! Da die austro-tschechische Schlussoffensive unbelohnt blieb, musste das Elferschiessen imModus „best of three“ entscheiden. Hier hatte unser Team die besseren Nerven und mit Adi Leodolter einen Penaltykiller höchster Güte. Da er die ersten beiden Penaltys sicher entschärfte und unsere Schützen sicher verwerten war der Penalty-Shoot-Out nach 4 Schützen beendet. Unser Team
belohnte sich somit mit für die, ab dem 2. Spiel, durchwegs starke Leistung mit dem geteilten 5. Platz!

Als Torschützen für das austro-tschechische Team konnten sich im Turnierverlauf Milos Barna, Josef Bolen, Marco Hassler und Max Schmidt in der Schützenliste verewigen! Zu erwähnen ist auch, dass Adi Leodolter alle, sowohl aus dem Spiel als auch im Penaltyschiessen, gegen ihn getretenen Penaltys hielt!

Europameister wurde leistungsgerecht Spanien! Auf dem 2. Platz folgte Katalonien! Platz 3 sicherte sich Ungarn!
Bei der Siegerehrung und Abschlussfeier wurde unserem Team noch eine besondere Ehre zu Teil, da Max Schmidt zum wertvollsten Spieler des Turniers (MVP) gewählt wurde! Diese Auszeichnung gehört der gesamten Mannschaft!
Das Turnier war gekennzeichnet durch Fairness und freundschaftliches Verhalten und wird uns somit immer in guter Erinnerung bleiben! Wir bedanken uns auch bei unseren tschechischen Freunden!
Wir spielen jederzeit gerne wieder gemeinsam!
Die 2. Ärzte-Master-Europameisterschaft ist für nächstes Jahr erneut in Salou geplant und unser Team wird sicher wieder dabei sein.